Minister Reul beim ersten landesweiten Warntag

Erster landesweiter Warntag in Nordrhein-Westfalen

Beim ersten landesweiten Warntag gab es Antworten auf viele Fragen rund um das Thema „Warnung“. In zahlreichen Städten in Nordrhein-Westfalen wurden zeitgleich die Sirenen ausgelöst.

Am 6. September fand erstmalig in Nordrhein-Westfalen ein landesweiter Warntag statt. Zeitgleich, um 10 Uhr an diesem Tag, sollten alle Kommunen im Land ihre Warnkonzepte testen. Es wurden vor allem Sirenen ausgelöst, Lautsprechfahrzeuge durch die Städte geschickt und die WarnApp NINA genutzt. Minister Reul hat persönlich die Sirenen in Krefeld gestartet und stand im Anschluss Presse und Rundfunk Rede und Antwort zu allen Fragen rund um den Warntag.

Der Warntag hatte eine doppelte Zielsetzung. Zum einen sollte die Funktionsfähigkeit der kommunalen Warnkonzepte überprüft werden. Zum anderen sollten aber auch die Bürgerinnen und Bürger darüber informiert werden, wie sie im Ernstfall vor einer Gefahr gewarnt werden und sich dann richtig verhalten. Dazu wurde der Tag von einer breiten Öffentlichkeitskampagne begleitet.

Warntag wird künftig jährlich wiederholt

Alle Informationen zum landesweiten Warntag und zu den Themen „Warnung“ und „Sirenen“ wurden in einem Internetauftritt gebündelt und sind auch jetzt noch unter www.warnung.nrw nachlesbar. Zudem wurde mithilfe von Flyern, auf Informationsbildschirmen in den Innenstädten und in Bussen sowie beim NRW-Tag in Essen auf das Thema „Warnung“ aufmerksam gemacht.

Viele Medien haben das Thema aufgegriffen und weiter verbreitet. Das spiegelt sich auch in den zahlreichen Zuschriften wider, die das NRW-Innenministerium von interessierten Bürgerinnen und Bürgern erhalten hat. Der landesweite Warntag hat die Menschen in Nordrhein-Westfalen motiviert, sich mit dem Thema „Warnung vor Gefahren“ auseinanderzusetzen. Damit dies nachhaltig so bleibt, wird er zukünftig jährlich wiederholt.

Lokale Warnkonzepte wurden getestet

Es ging beim Warntag auch darum, die lokalen Warnkonzepte zu überprüfen. Dort wo beispielsweise Sirenen nicht funktioniert haben, weiß man nun, dass es Handlungsbedarf gibt. Von  der WarnApp NINA wurden 94 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer erreicht.

Das NRW-Innenministerium, die beteiligten Kommunen und auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, das die WarnApp NINA herausgibt, haben durch den Test wichtige Erkenntnisse gewonnen. Schon im März 2019 werden die Sirenen wieder getestet und im September des kommenden Jahres erhält das Thema „Warnung“ mit dem zweiten landesweiten Warntag hoffentlich wieder viel Aufmerksamkeit.