Minister Herbert Reul beim Tag des Ehrenamtes

Minister Herbert Reul stärkt das Ehrenamt in NRW

Ohne sie wäre Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen kaum denkbar. Um den vielen freiwilligen Kräften seinen Dank und Respekt zu zeigen, hat Minister Herbert Reul sie ins Innenministerium eingeladen. Und er hat sich noch mehr überlegt, um das Ehrenamt in NRW zu stärken.

Wenn Sturmtief „Friederike“ wütet, Flüsse überquellen oder Feuer zum Großbrand wird, dann lassen sie alles stehen und liegen und sind da - die vielen ehrenamtlichen Kräfte aus dem Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen. „Eine funktionierende Gefahrenabwehr wäre ohne die engagierten freiwilligen Helferinnen und Helfer nicht denkbar“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul. Deshalb war es ihm ganz besonders wichtig, „Danke“ zu sagen.

Am internationalen „Tag des Ehrenamtes“ hat er daher Vertreterinnen und Vertreter der anerkannten Organisationen, die im Katastrophenschutz NRW tätig sind, zum gemeinsamen Austausch ins NRW-Innenministerium eingeladen. Ein Höhepunkt des Abends war die Premiere eines Imagevideos für die Arbeit im Katastrophenschutz. Das Video ist eine Produktion des NRW-Innenministeriums in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, dem Deutschen Roten Kreuz,  dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Technischen Hilfswerk und dem Verband der Feuerwehren. Es gibt einen tollen Einblick in die Arbeit der Organisationen und die Motivation ihrer Helferinnen und Helfer.

Weitere Maßnahmen sind geplant

„Wir werden den Katastrophenschutz zukunftssicher machen. Junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern, ist dabei ein ganz wichtiger Schritt“, erklärte Minister Herbert Reul. Der „Tag des Ehrenamtes“ soll von nun an jährlich gemeinsam mit den nordrhein-westfälischen Organisationen aus dem Bereich Katastrophenschutz gefeiert werden.

Außerdem wird es weitere Maßnahmen geben, um das Ehrenamt im Katastrophenschutz zu stärken. Für Mai 2019 ist ein „Parlamentarischer Abend“ im Landtag geplant. Dort können die Ehrenamtlichen der Organisationen den Landtagsabgeordneten im direkten Gespräch von ihren Tätigkeiten und Einsätzen berichten. Im Juli 2019 geht es dann mit einem Auftaktsymposium mit den Ehrenamtlichen weiter. Das stellt den Beginn einer wissenschaftlichen Befragung dar. Dabei geht es um die Motive und Hindernisse bei der Aufnahme und Ausübung eines Ehrenamtes im Katastrophenschutz.

Video

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