SICHERHEIT
FÜR NORDRHEIN-WESTFALEN

„Auf dem Radar“: Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen startet Online-Offensive

24.03.2026

Das Ministerium des Innern teilt mit:

Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen geht neue Wege bei der Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung. Unter dem Titel „Auf dem Radar“ ist er künftig mit breiter Front in den sozialen Medien präsent. Damit sollen Menschen aller Altersgruppen dort erreicht werden, wo sie sich tagtäglich informieren und austauschen, nämlich auf dem Smartphone, in ihren Feeds, auf Streaming- und Messenger-Plattformen. Innenminister Herbert Reul stellte die neuen Social-Media-Kanäle am Dienstag, 24. März 2026, gemeinsam mit dem Leiter des Verfassungsschutzes, Jürgen Kayser, in Düsseldorf vor.

 

Minister Herbert Reul: „Extremismus ist jünger, digitaler und professioneller geworden. Er erzielt enorme Reichweiten im Netz. Dann muss der Verfassungsschutz eben auch dort sein. Wer unsere Demokratie angreift, bleibt nicht im Dunkeln, sondern landet auf dem Radar unserer Sicherheitsbehörden. Unsere Demokratie ist wehrhaft, offline wie online.“

 

 „Auf dem Radar“ ist breit aufgestellt: Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen ist künftig mit aktuellen Videos und Podcasts auf den Plattformen Instagram, YouTube und Facebook, Spotify, Apple Podcasts, Threads und WhatsApp vertreten.

 

Laut Verfassungsschutz nutzen islamistische, rechtsextremistische und linksextremistische Akteure soziale Medien ganz gezielt, um Anhänger zu gewinnen, Feindbilder zu schüren und Gewalt zu legitimieren. Inhaltlich richtet sich „Auf dem Radar“ gegen alle Formen des Extremismus und Aktivitäten fremder Staaten wie Desinformation, Spionage und Sabotage. Die neuen digitalen Inhalte sind Teil eines grundlegenden strategischen Wechsels in der Öffentlichkeitsarbeit des Verfassungsschutzes Nordrhein-Westfalen. Künftig sollen Erkenntnisse aus der täglichen Arbeit systematischer für ein breites Publikum aufbereitet und über digitale Kanäle vermittelt werden.

 

Die Inhalte werden zu einem Teil durch Mittel aus dem Sicherheitspaket der Landesregierung finanziert, das nach dem Anschlag von Solingen zur verstärkten Bekämpfung des Islamismus geschnürt worden ist. Die ersten Inhalte unter dem Titel „Auf dem Radar“ werden ab sofort auf den Kanälen des Verfassungsschutzes Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.

 

Die ersten Videos von „Auf dem Radar“ sind unter folgendem hier abrufbar (Passwort: aufdemradar)