SICHERHEIT
FÜR NORDRHEIN-WESTFALEN

Minister Reul und Minister Krischer besuchen Aktionstag zur Radfahrsicherheit in Arnsberg

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der NRW Initiative - #sicherimStraßenverkehr auf Radfahrsicherheit
 

30.05.2026

Das Ministerium des Innern und das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr teilen mit:

Innenminister Herbert Reul und Verkehrsminister Oliver Krischer haben am Samstag, 30. Mai 2026, in Arnsberg-Neheim den Aktionstag zur Radfahrsicherheit besucht. Im Rahmen der diesjährigen Jahresschwerpunktaktion der NRW Initiative - #sicherimStraßenverkehr setzten sie gemeinsam mit zahlreichen Netzwerkpartnern ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit und Rücksichtnahme, im Radverkehr.

Innenminister Herbert Reul: „Radfahren ist Freude für Jung und Alt, aber es verlangt auch Verantwortung. Auf zwei schmalen Rädern kann man im Straßenverkehr leicht übersehen werden. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit reicht manchmal schon aus, und aus einer schönen Fahrt wird ein schwerer Unfall. Deshalb müssen wir alle im Straßenverkehr besser aufeinander achten – egal ob auf dem Fahrrad, im Auto oder zu Fuß. Gerade bei schnellen Pedelecs gilt: Kontrolle behalten, Rücksicht nehmen und am besten einen Helm tragen.“

Verkehrsminister Oliver Krischer: „Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss sich auf den Wegen in Nordrhein-Westfalen sicher fühlen. Deshalb investieren wir konsequent in bessere und sichere Radwege und werben für mehr Rücksicht im Straßenverkehr. Das motiviert noch mehr Menschen in die Pedale zu treten, ist gut fürs Klima, gut für die Städte und gut für die eigene Gesundheit.“

Auf dem Aktionstag in Arnsberg-Neheim informierten Netzwerkpartner über Sicherheit und Prävention im Rad- und Fußverkehr, darunter Polizei, Verkehrswacht, DEKRA, die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sowie viele weitere Organisationen. Neue Partner der NRW Initiative - #sicherimStraßenverkehr sind jetzt auch die Stadt Köln, der Hochsauerlandkreis und der Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V. Innenminister Herbert Reul und Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer überreichten entsprechende Beitrittsurkunden. Mit dem gemeinsamen Auftreten machten beide Ministerien deutlich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit für mehr Verkehrssicherheit sowie die Verringerung von Luft- und Lärmbelastungen ist.

Aus der aktuellen Unfallbilanz geht hervor, dass im Jahr 2025 in Nordrhein-Westfalen 106 Menschen mit Fahrrädern und Pedelecs bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen. 2024 waren es 80. Das entspricht einem Anstieg um 32,5 Prozent. An 34 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Personenschaden in Nordrhein-Westfalen waren Fahrräder oder Pedelecs beteiligt. Rund 28 Prozent dieser Unfälle sind Alleinunfälle. Bei Zusammenstößen mit anderen Verkehrsteilnehmenden tragen häufig diese die Hauptverantwortung, etwa durch Vorfahrtsverstöße oder Fehler beim Abbiegen. Zu den häufigsten Unfallursachen zählen außerdem Alkohol, überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung. Besonders besorgniserregend ist die Entwicklung bei jungen Menschen auf Pedelecs. Die Zahl der verunfallten Kinder bis 14 Jahre stieg 2025 um rund 59 Prozent.

Weitere Informationen zur NRW Initiative - #sicherimStraßenverkehr finden Sie unter: https://sicherimstrassenverkehr.nrw/

 

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Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter www.land.nrw

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