Zwei Tage lang haben mehr als 100 Mitarbeiter, Einsatzkräfte und der Krisenstab der NRW-Landesregierung den Ernstfall geprobt. Dabei wurde erstmals auch die Bundeswehr einbezogen. "Die Übung hat gezeigt, dass die NRW-Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz auch in extremen Unglücksfällen hochprofessionell, besonnen und verlässlich arbeiten", sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger.
Das Grundgesetz sieht vor, dass die Landesbehörden dabei in Amtshilfe durch die Bundeswehr unterstützt werden können. "Deshalb war es wichtig zu sehen, welche Fähigkeiten die Bundeswehr in so einem Fall einbringen kann und wie lange es dauert, bis sie uns vor Ort zur Verfügung stehen", erklärte Jäger.
Ziel der Übung war es vor allem, die schnelle und reibungslose Kommunikation zwischen allen Beteiligten zu testen. Auch die Öffentlichkeitsarbeit spielte eine Rolle. "Gerade über die sozialen Netzwerke verbreiten sich Gerüchte rasend schnell", so der Minister. Deshalb sei auch der Umgang mit Falschmeldungen Teil des Planspiels gewesen. "Im Krisenfall müssen amtliche Informationen schnell an die Menschen weitergegeben werden, damit Gerüchte nicht die Realität überholen", betonte Jäger. Der Minister dankte allen, die das groß angelegte Planspiel innerhalb von fünf Monaten geplant und umgesetzt haben.
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