In der Kölner LANXESS-Arena haben am Mittwoch, 15. April 2026, rund 3.000 Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter sowie Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter der Polizei Nordrhein-Westfalen ihren Diensteid geleistet. Mit dem Schwur auf das Grundgesetz und auf die Landesverfassung bekennen sie sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Für die jungen Frauen und Männer beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt, der Mut, Einsatzbereitschaft und Haltung verlangt.
Der Verfassungsschutzbericht 2025 beleuchtet die aktuellen Entwicklungen und zeigt, dass Extremismus, Spionage und Cyberangriffe aus dem Ausland weiterhin zu den größten Bedrohungen der Demokratie gehören. Künstliche Intelligenz eröffnet dabei neue Möglichkeiten für Extremisten.
Weniger Verkehrstote, aber neue Herausforderungen im Straßenverkehr: 2025 sind 479 Menschen auf NRWs Straßen ums Leben gekommen – sechs weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig steigt die Zahl der Unfälle insgesamt: Rund 656.000 Verkehrsunfälle und mehr als 80.000 Verletzte wurden registriert.
Besorgniserregend sind vor allem mehr Unfälle unter Drogeneinfluss, insbesondere mit Cannabis, deutlich mehr Unfälle mit E-Scootern, viele verunglückte Kinder und Jugendliche sowie ein Höchststand bei illegalen Autorennen und den dadurch verursachten Todesfällen.
Die Polizei Nordrhein-Westfalen erinnerte am 7. März an die Polizistinnen und Polizisten, die im Dienst ihr Leben verloren haben. Zu diesem Anlass versammeln sich heute, am 9. März, vor dem Innenministerium in Düsseldorf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses sowie Vertreterinnen und Vertreter der Polizei zu einer Schweigeminute.
Nordrhein-Westfalen ist insgesamt wieder etwas sicherer geworden. Die Polizei hat landesweit im vergangenen Jahr rund 1,36 Millionen Straftaten (2024: 1,4 Millionen) erfasst. Das ist ein Rückgang um drei Prozent zum Vorjahr (-41.680). Insgesamt konnten 53,7 Prozent aller Fälle (rund 729.000) aufgeklärt werden. Aus der Statistik geht auch hervor, dass insbesondere Gewalttaten, Diebstahl und Einbruch rückläufig sind. Auch die Kinder- und Jugendkriminalität ist leicht gesunken. Gleichzeitig wurden mehr Sexualstraftaten sowie mehr Tötungsdelikte erfasst.
Mit dem Serious Game „Wer ist Bilal?“ veröffentlicht die NRW-Landesregierung ein digitales Präventionsangebot gegen islamistische Radikalisierung. Medienminister Liminski, Innenminister Reul und Verfassungsschutzchef Kayser präsentierten das Spiel am Mataré-Gymnasium in Meerbusch. „Wer ist Bilal“ richtet sich an Jugendliche ab Klasse 8.
Spieler begleiten die Geschichte von Finn, einem Jugendlichen, der sich online radikalisiert, und lernen, extremistische Inhalte zu erkennen. Das Spiel ist ab sofort kostenfrei im App Store und bei Google Play verfügbar. Weitere Informationen unter weristbilal.nrw.
Das Topthema im aktuellen Heft ist die Spurensuche im Netz. Seit September 2025 gibt es bei der Polizei NRW die „Digitale Streife”, die vom LKA koordiniert wird.
Extremwetterereignisse werden uns in Zukunft immer wieder alle betreffen und vor die unterschiedlichsten Herausforderungen stellen. Unter dem Motto #BereitWieNie wollen wir den Menschen zeigen, wie sie sich im Ernstfall selbst zu schützen wissen. Daher hängen bis Anfang Juni landesweit Plakate, die auf die Wichtigkeit des Selbstschutzes hinweisen sollen. Die 14 verschiedenen Motive werden auf 454 Plakatwänden in 363 Kommunen in NRW zu sehen sein. Begleitet wird dies durch animierte Postings in Social Media.