Kampagne "NRW zeigt Respekt für Einsatzkräfte" - Gruppenbild mit Polizistin, Feuerwehrmann und Rettungsdienstler

NRW zeigt Respekt für Einsatzkräfte

Es ist Zeit, gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Für  tausende von Polizei-, Feuerwehr- und Einsatzkräften in unserem Land. Sie sorgen für Sicherheit, sie stellen sich in den Dienst der Gesellschaft - doch immer häufiger werden sie beschimpft und attackiert.

Mit einer neuen Kampagne  setzt das nordrhein-westfälische Innenministerium ein Zeichen gegen Gewalt an Einsatzkräften. In einem ersten Schritt wurden dazu 30.000 Pins hergestellt, auf denen der Slogan "NRW zeigt Respekt!" steht. Bürgerinnen und Bürger können sie über diese Website bestellen. Die Solidaritätskampagne geht auf eine Initiative aller Fraktionen im nordrhein-westfälischen Landtag zurück. Die Abgeordneten hatten die Finanzierung mit jährlich 100.000 Euro bis einschließlich 2022 gesichert.

 

Minister Herbert Reul

„Wer Rettungskräfte oder Polizisten angreift, greift uns als Gesellschaft an.“

Herbert Reul

"In dieser Ausprägung neu"

Innenminister Herbert Reul betont: "Wir stehen mit dieser Kampagne hinter den Menschen, die durch ihren Job, ihre Berufung oder auch ihr ehrenamtliches Engegement anderen Menschen helfen." Laut einer 2019 veröffentlichten Studie der Ruhruniversität Bochum waren 64 Prozent der befragten Brandschützer, Sanitäter und Notärzte schon mindestens einmal Opfer von körperlicher oder verbaler Gewalt. Das Phänomen sei zwar nicht neu, sagte der Minister: "Es ist aber in seiner Ausprägung neu."

Pin Kampagne Respekt für Eionsatzkräfte

Farben setzen ein Zeichen

Mit dem „Respekt"-Pin setzt Nordrhein-Westfalen ein gemeinsames Zeichen. In den Farben Blau, Rot und Weiß steht er für die Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte, die mit ihrer Arbeit tagtäglich für alle einstehen.