Polizeihund-Puppe und Erste-Hilfe-Set

Erste-Hilfe-Sets sichern Notversorgung für NRW-Polizeihunde

Polizistinnen und Polizisten üben Notfalleinsatz beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten

Ob Reanimation, Blutung stillen oder ein Luftröhrenschnitt: Die Erstversorgung nach einem Dienstunfall bei Hunden ist für die nordrhein-westfälischen Polizei genauso wichtig wie beim Menschen. Deshalb hat das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP NRW) gemeinsam mit Wissenschaftlern und Tierärzten ein Erste-Hilfe-Pack für Hunde entwickelt.

Das Erste-Hilfe-Set für die NRW-Diensthunde umfasst Verbandsmaterialien, die genau auf die Versorgung der Hunde abgestimmt ist. Künftig werden alle Diensthundeführerinnen und Diensthundeführer der nordrhein-westfälischen Polizei ausgestattet werden.

Innenminister Herbert Reul: „Unsere vierbeinigen Kollegen sind wertvolle Mitglieder des Teams Polizei NRW. Diensthunde geben immer alles – im Training und im Einsatz. Speziell wenn sie sich im Dienst verletzen, verdienen sie eine erstklassige Versorgung. Die neuen Erste-Hilfe-Packs sind somit eine logische und sinnvolle Anschaffung!“

Diensthunde gehen an der Seite von Polizistinnen und Polizisten in gefährliche Einsatzlagen. So wie ihre Hundeführerinnen und Hundeführer dabei verletzt werden können, besteht auch für die Tiere Verletzungsgefahr. Zurzeit lernen die Diensthundeführerinnen und Diensthundeführer den richtigen Umgang mit den Erste-Hilfe-Materialien an einem Trainingshund beim LAFP NRW. So fortgebildet und ausgestattet gewinnen Mensch und Hund im Falle einer Verletzung wertvolle Zeit bis zur Behandlung durch einen Veterinär.