SICHERHEIT
FÜR NORDRHEIN-WESTFALEN

Markus Hattwig wird neuer Behördenleiter des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW

Kernaufgabe wird die digitale Transformation der Polizei NRW sein

19.01.2026

Das Ministerium des Innern teilt mit:

Markus Hattwig (53) wird neuer Direktor des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen (LZPD NRW) in Duisburg. Dies hat das Landeskabinett auf Vorschlag von Minister Herbert Reul beschlossen.


„Markus Hattwig bringt die technische Finesse mit, die es für diesen Job braucht. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Modernisierung und Digitalisierung der Polizei. Er weiß, an welchen Schrauben gedreht werden muss, um den großen Behördentanker in eine digitale Zukunft zu lenken. Das wird weiterhin eine große Herausforderung sein. Doch mit Markus Hattwig haben wir den richtigen Mann für den richtigen Job gefunden. Er wird dafür sorgen, dass wir selbstsicher nach vorne schauen können!“


Das LZPD NRW kennt Hattwig seit vielen Jahren. Bereits 2009 hat er hier erste Führungsaufgaben übernommen, danach folgten weitere Stationen beim Polizeipräsidium Dortmund und in der Kreispolizeibehörde Soest bis er in das Innenministerium wechselte, wo er als IT-Referent an der Entwicklung der Digitalstrategie mitgewirkt hat.


Von dort zog es ihn zurück in das Polizeipräsidium Dortmund, wo er als Leiter des Ständigen Stabes seine Expertise bei vielen herausfordernden Einsatzlagen erweiterte.


Schließlich kehrte er vor etwas mehr als zwei Jahren als stellvertretender Leiter der IT-Abteilung zurück in das LZPD NRW.  IT und Technik sind die Themenbereiche, die Markus Hattwig auch in seiner neuen Funktion beschäftigen werden: „Wir stehen vor der Mammutaufgabe, die digitale Transformation der Polizei nicht nur zu begleiten, sondern aktiv zu gestalten. Die Kriminalität wird digitaler und internationaler, das Einsatzgeschehen immer herausfordernder – unsere Antwort darauf muss eine hochmoderne, vernetzte und gleichzeitig krisenfeste Technik sein. Zudem müssen wir in Zeiten knapper Ressourcen und globaler Veränderungen sicherstellen, dass wir als Polizei handlungsfähig bleiben. Mein Ziel ist es, dass das LZPD NRW auch in Zukunft der verlässliche und starke Partner für eine zukunftsfähige Polizei bleibt und wir mit pragmatischen Innovationen die Kolleginnen und Kollegen in den Behörden gut und zuverlässig bei ihrer Arbeit unterstützen.“


Das LZPD NRW sorgt für die gesamte IT der Polizei NRW – von der Soft- und Hardware bis zur Infrastruktur. Darüber hinaus ist es für die Beschaffung von Polizeibekleidung, Fahrzeugen, Schiffen, Hubschraubern, Bewaffnung und Ausrüstung zuständig. Neben der logistischen Unterstützung bedient diese Landesoberbehörde auch das operative Einsatzgeschäft. Mit der rund um die Uhr besetzten Landesleitstelle werden die Kräfte der Bereitschaftspolizei und der Spezialeinheiten für ganz Nordrhein-Westfalen koordiniert und die Polizeibehörden durch das Bereitstellen von Spezialtechnik unterstützt. „Das LZPD NRW ist das technologische und logistische Herz unserer Polizei. Was mich hier besonders beeindruckt, ist die enorme Bandbreite: Vom Streifenwagen über die modernste IT-Infrastruktur bis hin zur Unterstützung bei Einsätzen zu Land, zu Wasser und in der Luft sorgt diese Behörde dafür, dass die Kolleginnen und Kollegen im Einsatz und in der Kriminalitätsbekämpfung sicher und professionell arbeiten können. Es ist diese Kombination aus Innovationskraft und praktischem Nutzwert für die Sicherheit im Land, die das LZPD NRW für mich so einzigartig macht“, stellt der zukünftige Behördenleiter fest.


Hattwig lebt mit seiner Familie im Kreis Soest. Er ist seit 1995 Polizist, hat die Organisation aus allen Perspektiven kennengelernt und zahlreiche Großeinsätze koordiniert. Seine Expertise war zudem häufig gefragt, wenn dringende und umfangreiche Koordinierungsaufgaben anstanden: So hat er zum Beispiel im Rahmen der Pandemie ein Logistikkonzept zur Verteilung der Schnelltests umgesetzt oder Hilfsleistungen für die Ukraine auf den Weg gebracht.

Herr Hattwig