Das Ministerium des Innern teilt mit:
Die Polizei Nordrhein-Westfalen erinnert am 7. März an die Polizistinnen und Polizisten, die im Dienst ihr Leben verloren haben. Landesweit gedenken die Polizeibehörden der getöteten Kolleginnen und Kollegen. Zu diesem Anlass versammeln sich am Montag vor dem Innenministerium in Düsseldorf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses sowie Vertreterinnen und Vertreter der Polizei zu einer Schweigeminute.
Innenminister Herbert Reul: „Hinter jeder Uniform steht ein Mensch mit Familie, mit Freundinnen und Freunden, mit einem Leben jenseits des Dienstes. Wer bei der Polizei arbeitet, entscheidet sich Tag für Tag, für unsere Sicherheit vor die Gefahr zu treten - im Zweifel unter Einsatz der eigenen Gesundheit und des eigenen Lebens. Die Kolleginnen und Kollegen, die nicht mehr nach Hause zurückgekehrt sind, hinterlassen eine Lücke, die nichts und niemand schließen kann. Sie fehlen ihren Angehörigen, Freundinnen und Freunden, ihren Teams jeden Tag. Ihnen gilt unser tiefes Mitgefühl, unser aufrichtiger Dank und unser stilles Gedenken. Angriffe, Hass und Hetze gegen diejenigen, die uns schützen, dürfen in einem Rechtsstaat niemals Platz haben.“
Inspekteur der Polizei Dirk Hulverscheidt: „In der aktuell angespannten und unsicheren geopolitischen Lage wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger mehr denn je Sicherheit, Schutz und Verlässlichkeit. Wenn Polizistinnen und Polizisten, die für diese Grundbedürfnisse tagtäglich einstehen, im Dienst angegangen, verletzt oder gar getötet werden, ist dies ein Angriff auf uns alle – und nicht zuletzt auch auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Solche Übergriffe können und werden wir niemals tolerieren.“
Landeskriminaldirektor Peter Mosch: „Polizeiarbeit bedeutet gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen - auch, wenn Situationen unübersichtlich, belastend oder sogar gefährlich sind. Polizistinnen und Polizisten helfen anderen, die sich selber nicht helfen können. Wir erinnern heute an Kolleginnen und Kollegen, die im Dienst ihr Leben verloren haben. Ihr Tod bleibt immer Teil unserer Polizeigeschichte und ist zugleich Auftrag für Gegenwart und Zukunft: wachsam zu bleiben - auch füreinander. Dieses ehrende Andenken werden wir den verstorbenen Kolleginnen und Kollegen bewahren.“
Seit 2020 findet jährlich am 7. März der von Interpol ins Leben gerufene Gedenktag für im Dienst verstorbene Polizistinnen und Polizisten (International Day of Remembrance for Fallen Officers) statt. Zu diesem Anlass hat das Innenministerium für alle Polizeidienststellen des Landes Halbmastbeflaggung angeordnet. In Nordrhein-Westfalen unterstützt die Polizeistiftung NRW unter anderem Angehörige von im Dienst getöteten Kolleginnen und Kollegen.
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Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter www.land.nrw
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