18.06.2018

 

Was heißt es eigentlich, Polizist zu sein? Darüber informierte die NRW-Polizei im Rahmen ihrer Bewerberkampagne heute die Oberstufenschüler des Tannenbusch-Gymnasiums in Bonn. Mit vor Ort war auch Innenminister Herbert Reul: „Polizist ist ein vielfältiger und anspruchsvoller Beruf. Deshalb suchen wir jedes Jahr nach durchsetzungsfähigen, mutigen und kommunikationsstarken junge Nachwuchspolizisten.“

Wer im September 2019 eine Ausbildung bei der Polizei beginnen möchte, kann sich seit dem 4. Juni 2018 online bewerben - erstmals auch via Smartphone und Tablet. „Wir hoffen nicht zuletzt durch die Weiterentwicklung der Bewerberkampagne immer mehr junge Leute zu erreichen“, erklärte Minister Reul. Im vergangenen Jahr brach Nordrhein-Westfalen bereits alle Rekorde: 11.246 Bewerbungen erhielt die Landespolizei für die 2.300 freien Plätze. „Wir waren überwältigt von der Bewerberanzahl und den vielen motivierten Interessenten. Dennoch warne ich vor Rekordjagden. Wir brauchen für den anspruchsvollen Job auch höchst qualifizierte Bewerber“, betonte Herbert Reul.

„Der Polizeidienst hat viele Vorteile gegenüber anderen Berufszweigen. Nicht viele Studenten haben die Gewissheit, nach ihrer Abschlussprüfung übernommen zu werden“, warb der NRW-Innenminister bei den Schülern. Polizistinnen und Polizisten absolvieren ein dreijähriges duales Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung mit einer monatlichen Vergütung von rund 1.100 Euro. Parallel arbeiten die Anwärter im Streifendienst. Zulassungsvoraussetzung für das Studium sind das Abitur oder eine gleichwertige Qualifikation, wie etwa die Fachhochschulreife, ein Meisterbrief im Handwerk oder eine abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung mit anschließender beruflicher Tätigkeit von drei Jahren.

Weitere Informationen rund um den Polizeiberuf, die Bewerbung und das Auswahlverfahren gibt es unter:www.genau-mein-fall.de