02.09.2020

Vereidigungen von 2.500 Polizistinnen und Polizisten finden dezentral statt

Minister Reul: „Unser Polizei-Nachwuchs ist unsere wichtigste Ressource und unser ganzer Stolz. Deshalb feiern wir ihn auch in Pandemie-Zeiten im würdigen Rahmen.“

Weil die zentrale Vereidigungsfeier für die 2.500 Kommissaranwärterinnen und -anwärter der nordrhein-westfälischen Polizei in der Kölnarena wegen der Corona-Pandemie ausfallen muss, wird es in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr dezentrale Feiern zu diesem Anlass geben. „Unser Polizei-Nachwuchs ist unsere wichtigste Ressource und unser ganzer Stolz. Deshalb feiern wir ihn auch in Pandemie-Zeiten im würdigen Rahmen“, sagte Minister Herbert Reul. Der Minister wird an allen Feiern teilnehmen und die jungen Mitglieder persönlich in der Polizeifamilie willkommen heißen.

Die Vereidigungen auf die Landesverfassung werden an fünf unterschiedlichen Orten an verschiedenen Tagen stattfinden. „Freiheit, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie - auf diese Werte werden all unsere Polizistinnen und Polizisten eingeschworen, wenn sie auf das Fundament unseres Landes und die Grundlage ihres eigenen Handelns vereidigt werden: Die Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen“, so der Minister.  

Den Anfang machen die Frauen und Männer im Bereich Köln, Bonn und Aachen am 9. September 2020 am Schloss Augustusburg in Brühl. Es folgen die Vereidigungen in Düsseldorf am 13. Oktober 2020 im Apollotheater. In Dortmund feiern die Kommissaranwärterinnen und - anwärter am 14. Oktober im Schalthaus 101 auf dem Phönixgelände. In Gelsenkirchen und Duisburg wird am 15. Oktober gefeiert. Hier steht der Ort noch nicht fest.

Den Abschluss bilden die Vereidigungsfeiern für die neuen Polizistinnen und Polizisten aus Münster und Bielefeld am 16. Oktober im Speicher 10 in Münster. Alle Veranstaltungen finden nach den Regeln der aktuell geltenden Fassung der Corona-Schutz-Verordnung statt. An jeder Veranstaltung werden höchstens 300 Personen teilnehmen, alle Abstände können so eingehalten werden.

Kommissaranwärterinnen und Kommisssaranwärter absolvieren ein duales Bachelor-Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV). Die Ausbildung dauert drei Jahre. Neben der Theorie lernen die Studenten die Praxis beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei (LAFP). Außerdem werden sie in Polizeibehörden eingesetzt. Nach dem Studium gehen die neuen Kommissarinnen und Kommissare für ein Jahr in den Streifendienst.

In Behörden mit Bereitschaftspolizei folgen zwei Jahre in einer Hundertschaft. Danach haben sie die Möglichkeit, sich zu spezialisieren, zum Beispiel als Ermittler bei der Kriminalpolizei oder in der Hubschrauberstaffel der nordrhein-westfälischen Polizei. „Diese Männer und Frauen werden nicht nur dringend gebraucht. Sie sind außerdem auch herzlich willkommen“, so Reul.  

Wer sich für den Polizeiberuf interessiert, findet weitere Informationen unter www.genau-mein-fall.de.