SICHERHEIT
FÜR NORDRHEIN-WESTFALEN

Für Einsätze bei Hitze und Trockenheit: Neue Waldbrand-Tanklöschfahrzeuge für NRW

01.09.2026

Das Ministerium des Innern teilt mit:

Innenminister Herbert Reul hat am Dienstag, 1. September 2026, am Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen das erste von insgesamt acht neuen Waldbrand-Tanklöschfahrzeugen übergeben. Das erste Fahrzeug geht an die Feuerwehr Bonn. Nordrhein-Westfalen hat die Entwicklung und Beschaffung der speziell für Wald- und Vegetationsbrände ausgelegten Fahrzeuge bereits 2023 auf den Weg gebracht. Sie unterstützen die Feuerwehren bei Einsätzen in schwer zugänglichem Gelände und führen größere Mengen Löschwasser mit. So können die Einsatzkräfte schneller und flexibler helfen. Die jüngsten Waldbrände im Hürtgenwald und im Raum Monschau haben gezeigt, wie herausfordernd solche Einsätze sein können. Die neuen Fahrzeuge stärken die Feuerwehren langfristig für Einsätze bei Wald- und Vegetationsbränden.

 

Innenminister Herbert Reul: „Bei Trockenheit und Wind kann ein kleines Feuer innerhalb kürzester Zeit zur großen Gefahr werden. Dann muss die Feuerwehr schnell ins Gelände kommen, Wasser dabeihaben und so handlungsfähig bleiben. Der Klimawandel stellt Feuerwehr und Katastrophenschutz vor neue Herausforderungen. Die Einsätze im Hürtgenwald und bei Monschau haben gezeigt, dass riesige Waldbrände kein Szenario von morgen sind. Deswegen haben wir uns gestern schon auf den Weg gemacht. Mit diesen Fahrzeugen stärken wir unsere Einsatzkräfte genau dort, wo künftig noch mehr Schlagkraft gebraucht wird.“

 

Die neuen Einsatzfahrzeuge sind geländegängig und können jeweils rund 3.000 Liter Löschwasser laden. So können die Feuerwehren auch dort löschen, wo Wege schwer passierbar sind oder es kein Löschwasser in der Nähe gibt.

 

Die anderen sieben Fahrzeuge werden Anfang kommenden Jahres an die Feuerwehren der Städte Königswinter, Düsseldorf, Ratingen, Bielefeld sowie an die Kreise Soest, Siegen-Wittgenstein und Warendorf ausgeliefert. Bei Vegetations- und Waldbränden können sie aber auch von anderen Städten und Kreisen angefordert werden.

 

 

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Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter www.land.nrw

 

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