Das Ministerium des Innern teilt mit:
Die im Betreuungs- und Sanitätsdienst tätigen anerkannten Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen, der Arbeiter Samariter Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst erhalten neue Betreuungsfahrzeuge durch das Land.
Das erste Musterfahrzeug des neuen Betreuungskombis 3.0 NRW hat das Land am Freitag den Hilfsorganisationen bei der Firma Freytag Karosseriebau im niedersächsischen Elze-Mühlenfeld vorgestellt. Zeitgleich werden vier weitere Musterfahrzeuge gefertigt, die die Hilfsorganisationen später in einer intensiven einsatzbezogenen Probe testen werden. Nach der Einführung der neuen Gerätewagen-Betreuung NRW wird damit ein weiterer wichtiger Schritt zur Modernisierung der Fahrzeugflotte im nordrhein-westfälischen Katastrophenschutz eingeläutet.
Innenminister Herbert Reul: „Wenn es hart auf hart kommt, müssen unsere Ehrenamtlichen sofort einsatzbereit sein. Dazu brauchen sie eine moderne und gute Ausstattung. Die neuen Fahrzeuge sind für den Katastrophenschutz der Zukunft bestens gerüstet und sorgen dafür, dass die Einsatzkräfte im Ernstfall schnell und sicher vor Ort sind.“
Der neue Fahrzeugtyp ist dafür vorgesehen, Einsatzkräfte, Material und Ausrüstung der nordrhein-westfälischen Einsatzeinheiten zu transportieren, als auch für weitere Spezialaufgaben der Betreuung - wie zum Beispiel dem Transport von unverletzt Betroffenen. Allradantrieb, Geländefähigkeit, eine hohe Wasserdurchfahrtsfähigkeit sowie eine leistungsfähige Klimatisierung sorgen für eine vielseitiges Einsatzspektrum dieses Fahrzeugs.
Hochwasser, Unwetter, Dürre, Stromausfälle oder andere großflächige Schadensereignisse stellen sehr hohe Anforderungen an die Einsatzorganisationen. Moderne Fahrzeuge und eine zeitgemäße Ausstattung schaffen dabei die notwendigen Grundlagen, um Personal und Material schnell und sicher an den Einsatzort zu bringen und professionelle Hilfe auch über einen längeren Zeitraum hinweg leisten zu können.
Die Erneuerung der nordrhein-westfälischen Fahrzeugflotte, ist daher mehr als nur ein Austausch alter Fahrzeuge gegen neue. Sie ist eine Investition in die Zukunftsinvestition in die Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit des Katastrophenschutzes und damit auch in die Sicherheit der Bevölkerung.
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