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Minister Reul: Sicherheit entsteht durch Vertrauen.

12.10.2026

Das Ministerium des Innern teilt mit: 
Die Polizei Nordrhein-Westfalen richtet eine zentrale Ansprechstelle für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter*, nicht-binäre und queere Menschen beim Polizeipräsidium Köln ein. Sie soll landesweit einheitliche Standards entwickeln, die Arbeit der bestehenden Ansprechstellen koordinieren und ein neues Konzept für die Aus- und Fortbildung der Polizei zu diesem Themenfeld erarbeiten.

Innenminister Herbert Reul: „Sicherheit entsteht nicht alleine durch Polizeiarbeit. Sie entsteht vor allem durch Vertrauen. Alle Menschen müssen darauf vertrauen können, dass sie Schutz erfahren, wenn sie bedroht und angegriffen werden – unabhängig davon, wen sie lieben, wie sie sich identifizieren oder wie sie sich selbst verstehen. Vertrauen wächst dort, wo Menschen miteinander sprechen und einander zuhören, wo Respekt, Toleranz und Akzeptanz gelebt werden. Wir haben in Nordrhein-Westfalen schon viele gute Ansätze. Jetzt wollen wir daraus einen gemeinsamen Standard für die ganze Polizei machen.“

In der Polizei Nordrhein-Westfalen gibt es bereits zahlreiche Maßnahmen zum Opferschutz und zur Prävention queerfeindlicher Gewalt.

Die Polizeibehörden bearbeiten das Thema bislang aber unterschiedlich. Auch die Aufgaben, die organisatorische Anbindung und die personelle Ausstattung der jeweiligen Ansprechstellen sind nicht einheitlich geregelt.

Das soll sich ändern. Die zentrale Ansprechstelle soll künftig Aufgaben und Zuständigkeiten definieren, den Austausch zwischen den Ansprechstellen verbessern, Informationen und Fachwissen bündeln und bei rechtlichen Fragen unterstützen. Ziel ist ein landesweit einheitliches Vorgehen.

Ein Schwerpunkt der neuen Stelle wird die Aus- und Fortbildung sein. Wissen zu LSBTIQ*, queerfeindlicher Gewalt, Opferschutz und Prävention sollen in der Polizei Nordrhein-Westfalen künftig systematisch vermittelt werden.

Die zentrale Ansprechstelle soll außerdem die Verbindung zu externen Partnerinnen und Partnern stärken. Dazu gehören insbesondere die LSBTIQ*-Community und ihre Interessenverbände. Gleichzeitig soll sie innerhalb der Polizei informieren und sensibilisieren, sowie Anlaufstelle für queere Polizeibedienstete sein.

Das Polizeipräsidium Köln hat bei der Entwicklung entsprechender Strukturen eine Vorreiterrolle übernommen. Es hat bereits im Jahr 2023 als erste Polizeibehörde in Nordrhein-Westfalen einen hauptamtlichen LSBTIQ*-Beauftragten eingesetzt.

Weitere Polizeibehörden haben ebenfalls Ansprechstellen eingerichtet. Dort werden die Aufgaben bislang überwiegend im Nebenamt wahrgenommen. 
 


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05.10.2026

Das Ministerium des Innern teilt mit:

Die im Betreuungs- und Sanitätsdienst tätigen anerkannten Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen, der Arbeiter Samariter Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst erhalten neue Betreuungsfahrzeuge durch das Land.

Das erste Musterfahrzeug des neuen Betreuungskombis 3.0 NRW hat das Land am Freitag den Hilfsorganisationen bei der Firma Freytag Karosseriebau im niedersächsischen Elze-Mühlenfeld vorgestellt. Zeitgleich werden vier weitere Musterfahrzeuge gefertigt, die die Hilfsorganisationen später in einer intensiven einsatzbezogenen Probe testen werden.  Nach der Einführung der neuen Gerätewagen-Betreuung NRW wird damit ein weiterer wichtiger Schritt zur Modernisierung der Fahrzeugflotte im nordrhein-westfälischen Katastrophenschutz eingeläutet.

Innenminister Herbert Reul: „Wenn es hart auf hart kommt, müssen unsere Ehrenamtlichen sofort einsatzbereit sein. Dazu brauchen sie eine moderne und gute Ausstattung. Die neuen Fahrzeuge sind für den Katastrophenschutz der Zukunft bestens gerüstet und sorgen dafür, dass die Einsatzkräfte im Ernstfall schnell und sicher vor Ort sind.“

Der neue Fahrzeugtyp ist dafür vorgesehen, Einsatzkräfte, Material und Ausrüstung der nordrhein-westfälischen Einsatzeinheiten zu transportieren, als auch für weitere Spezialaufgaben der Betreuung - wie zum Beispiel dem Transport von unverletzt Betroffenen. Allradantrieb, Geländefähigkeit, eine hohe Wasserdurchfahrtsfähigkeit sowie eine leistungsfähige Klimatisierung sorgen für eine vielseitiges Einsatzspektrum dieses Fahrzeugs.

Hochwasser, Unwetter, Dürre, Stromausfälle oder andere großflächige Schadensereignisse stellen sehr hohe Anforderungen an die Einsatzorganisationen. Moderne Fahrzeuge und eine zeitgemäße Ausstattung schaffen dabei die notwendigen Grundlagen, um Personal und Material schnell und sicher an den Einsatzort zu bringen und professionelle Hilfe auch über einen längeren Zeitraum hinweg leisten zu können.

Die Erneuerung der nordrhein-westfälischen Fahrzeugflotte, ist daher mehr als nur ein Austausch alter Fahrzeuge gegen neue. Sie ist eine Investition in die Zukunftsinvestition in die Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit des Katastrophenschutzes und damit auch in die Sicherheit der Bevölkerung.

 

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Betreuungsfahrzeug für Hilfsorganisationen - seitlich
Betreuungsfahrzeug für Hilfsorganisationen - seitlich/hinten
Betreuungsfahrzeug für Hilfsorganisationen - seitlich/vorne
Betreuungsfahrzeug für Hilfsorganisationen - hinten
01.10.2026

Das Ministerium des Innern teilt mit:

Die Polizei Nordrhein-Westfalen startet einen neuen landesweiten Podcast. Das digitale Audioangebot informiert über aktuelle Sicherheitsthemen, vermittelt Tipps zur Kriminal- und Verkehrsunfallprävention und gibt Einblicke in die Arbeit der Polizei Nordrhein-Westfalen. Die erste Folge erscheint am Tag des polizeilichen Notrufes (110), dem 1. Oktober 2026 und ist über die Internetseite polizei.nrw sowie die gängigen Podcast-Plattformen abrufbar. Der Podcast erscheint einmal im Monat.

Innenminister Herbert Reul: „Vieles, was unsere Polizistinnen und Polizisten jeden Tag leisten, bleibt für die meisten Menschen unsichtbar. Mit unserem Podcast öffnen wir die Tür zu dieser Welt. Wir erzählen von Ermittlungen, Einsätzen und den Menschen hinter der Uniform. Von Fällen, die bewegen, von Spuren, die weiterführen, und von Polizistinnen und Polizisten, die nicht nachlassen, bis Antworten gefunden sind. So wird hörbar, was es heißt, für die Sicherheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen im Einsatz zu sein.“

In der Auftaktfolge des neuen Podcast ist Innenminister Herbert Reul zu Gast. Im Gespräch wirft er einen kritischen Blick auf die Aufgaben der Polizei und stellt dar, wie er die Arbeit der Polizistinnen und Polizisten im Land effizienter gestalten will.

Der Podcast richtet sich an Menschen aller Altersgruppen. Jugendliche und junge Erwachsene finden ebenso ihre Themen wie Eltern, Seniorinnen und Senioren. Auch Lehrerinnen und Lehrer sowie Journalistinnen und Journalisten sollen als wichtige Multiplikatoren erreicht werden. In den einzelnen Folgen kommen Polizistinnen und Polizisten zu Wort. Im Mittelpunkt stehen Themen, die viele Menschen unmittelbar betreffen und interessieren: Wie können sich ältere Menschen vor Schockanrufen schützen? Was müssen Eltern und Jugendliche über Cybergrooming wissen? Und wie arbeiten Polizistinnen und Polizisten in Auslandseinsätzen? Von Cyberkriminalität, Betrugsmaschen und Verkehrssicherheit über Opferschutz bis zu Einblicken in reale Fälle und die tägliche Polizeiarbeit ist alles dabei. Der CopCast soll dabei nicht nur informieren, sondern auch praktische Tipps geben, Zusammenhänge erklären und Polizeiarbeit verständlich und transparent vermitteln.

Link zur ersten Folge:

https://polizei.nrw/social-media/podcast/folge-1-mehr-zeit-fuer-das-was-zaehlt-effiziente-polizeiarbeit-mit-innenminister-herbert-reul

 

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28.09.2026

Das Ministerium des Innern teilt mit:

Das nora Notruf-App-System feiert am Montag (28. September 2026) seinen fünften Geburtstag. Die App ergänzt die bestehenden Notrufwege um eine barrierefreie digitale Möglichkeit, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu erreichen. Bundesweit können alle fast 300 Leitstellen seither Notrufe empfangen und den Hilfebedürftigen schnelle Unterstützung zukommen lassen. Etwa 40.000 Notrufe wurden seit dem Launch beantwortet, rund 700.000 Menschen haben sich für nora bislang registriert. Die im nordrhein-westfälischen Innenministerium angesiedelte Geschäfts- und Koordinierungsstelle Notruf-App-System (GuK nora) betreibt und entwickelt die App seither im Auftrag aller Bundesländer.

NRW-Innenminister Herbert Reul: „Als nora vor fünf Jahren in den App-Stores an den Start ging, war dies vor allem für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen in Deutschland ein Meilenstein.  Ein barrierefreier Notruf schafft Sicherheit, Selbstbestimmung und ein Stück mehr Teilhabe. Ich bin stolz darauf, dass mein Ministerium diesen wichtigen Beitrag für unser gesellschaftliches Zusammenleben leisten darf.“

Die App kann jedoch auch für Menschen ohne Sprach- oder Hörbehinderung Gold wert sein. So wird beispielweise die automatische Übermittlung des Notfallortes beim Versenden des Notrufs um die kontinuierliche Übermittlung präziser Standortdaten des Notrufenden ergänzt. Eine orientierungslose oder ortsunkundige Person könnte dadurch in einer Notsituation verlässlich geortet werden und selbst beim Entfernen vom Notfallort noch über die laufende Ermittlung des Gerätestandorts gefunden werden. 

Auch in anderen Notlagen kann nora eine verlässliche Begleiterin sein. Reul: „Es gibt Situationen, in denen Menschen  dringend Hilfe brauchen, aber nicht laut um Hilfe rufen können  oder wollen. Ich denke da z.B. an Fälle häuslicher Gewalt oder an Gefahrensituationen im öffentlichen Raum, wo ich nicht auffallen möchte. Mit nora kann ich vollkommen unbemerkt einen „Stillen Notruf“ absetzen. Das kann im entscheidenden Moment den Unterschied machen.“ 

Mehr Informationen rund um die nora Notruf-App finden Sie unter www.nora-notruf.de

 

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22.09.2026

Ingo Dudenhausen wird neuer Polizeipräsident in Gelsenkirchen

Das Ministerium des Innern teilt mit:

Ingo Dudenhausen wird neuer Polizeipräsident in Gelsenkirchen. Der 60-Jährige hat sich im vorangegangenen Auswahlverfahren durchgesetzt. Mit der Ernennung übernimmt er die Leitung des Polizeipräsidiums Gelsenkirchen mit rund 900 Beschäftigten. Ingo Dudenhausen folgt damit auf Tim Frommeyer, der im Juli 2026 zur Polizei nach Dortmund gewechselt ist. Voraussichtlich Anfang November 2026 tritt Ingo Dudenhausen seine neue Position in Gelsenkirchen an.

Innenminister Herbert Reul erklärt: „Vom Dienst auf der Straße bis zur Führung in besonderen Einsatzlagen: Ingo Dudenhausen weiß, wie Polizei geht. Er hat in seiner Laufbahn Verantwortung übernommen, Entscheidungen getroffen und gezeigt, dass er auch dann einen kühlen Kopf behält, wenn es darauf ankommt. Er kennt nicht nur die Landkarte der Polizei Nordrhein-Westfalen, sondern auch das Gelände. Genau diese Erfahrung braucht eine Großstadt wie Gelsenkirchen. Ich bin überzeugt: Ingo Dudenhausen ist der richtige Polizeipräsident für Gelsenkirchen.“

Ingo Dudenhausen stammt aus Bocholt, lebt aber seit 40 Jahren im Ruhrgebiet. Er ist Leitender Polizeidirektor und steht seit 1986 im Dienst der Polizei Nordrhein-Westfalen. Nach Verwendungen im Wachdienst wechselte er zu den Spezialeinheiten. Ab 2002 übernahm er Führungsfunktionen bei der Polizei Essen sowie beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg. Darüber hinaus war er als Fachgebietsleiter an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster tätig. Er war mehrere Jahre für eine Polizeiinspektion bei der Polizei Duisburg verantwortlich, bevor er im Dezember 2019 die Leitung des Referats „Einsatz im täglichen Dienst, Lagezentrum der Landesregierung“ im Ministerium des Innern Nordrhein-Westfalen übernahm. Zudem ist er aktuell Stellvertreter des Inspekteurs der Polizei.

 

Öffentlicher Titel
Dudenhausen
Dudenhausen

 

 

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16.09.2026

Das Ministerium des Innern teilt mit:

2025 hat sich der Grundstücksmarkt in Nordrhein-Westfalen deutlich erholt. Im Berichtsjahr wurden in Nordrhein-Westfalen 124.201 Kauffälle über bebaute und unbebaute Grundstücke sowie Wohnungs- und Teileigentum mit einem Geldumsatz von 46,01 Mrd. Euro mitgeteilt. Der Flächenumsatz lag bei 163,09 Quadratkilometer. Dies sind circa 11.000 Kauffälle (+ 10 Prozent) mehr als im Vorjahr. Auch der Geldumsatz stieg gegenüber 2024 um circa 5,29 Mrd. Euro (+ 13 Prozent) an.

Die Anzahl der Kauffälle nahm in fast allen Teilmärkten stark zu. Eine Ausnahme bilden Baugrundstücke für Geschosswohnungsbau, deren Zahl auf dem Niveau des Vorjahres blieb, sowie Baugrundstücke für Gewerbe und Industrie, bei denen die Zahl der Kauffälle weiter zurückging. Beim Geldumsatz sind mit Ausnahme der Baugrundstücke für Gewerbe und Industrie durchweg Zuwächse zu verzeichnen. Die Preise stagnierten nur bei den Baugrundstücken für Gewerbe und Industrie, während sie in allen anderen Teilmärkten stiegen.

Die Anzahl der Kauffälle für unbebaute Baugrundstücke nahm um 18 Prozent zu, der Geldumsatz erhöhte sich um 12 Prozent. Insbesondere der Geldumsatz bei Baugrundstücken für den individuellen Wohnungsbau wuchs (+ 39 Prozent) an. Die Preise unbebauter Baugrundstücke für den individuellen Wohnungsbau haben sich im Schnitt um 2 Prozent leicht erhöht (Bandbreite: (± 0 Prozent bis + 15 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr sind auch die Preise für unbebaute Baugrundstücke für den Geschosswohnungsbau gestiegen (+ 5 Prozent).

Erneut war ein leichter Preisanstieg in den Kreisen bei den landwirtschaftlichen Grundstücken (+ 8 Prozent) zu verzeichnen. Auch bei den forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken sind die Preise in den Kreisen gestiegen (+ 7 Prozent).

Die Anzahl der Kauffälle hat bei den bebauten Grundstücken insgesamt um 8 Prozent zugenommen, der Geldumsatz stieg ebenfalls (+ 11 Prozent). Der Geldumsatz bei Ein- und Zweifamilienhäusern erhöhte sich landesweit um 13 Prozent, während die Preise durchschnittlich um 3 Prozent gestiegen sind.

Die Anzahl der verkauften Eigentumswohnungen in Nordrhein-Westfalen erfuhr im Berichtsjahr eine Steigerung von + 11 Prozent, der Geldumsatz wuchs um 19 Prozent und die Preise verteuerten sich landesweit um 7 Prozent.

Die höchsten Baulandpreise für individuellen Wohnungsbau in mittleren Wohnlagen werden in Düsseldorf mit 1.100 Euro/qm erzielt. Bodenpreise ab 650 Euro/qm finden sich in 5 weiteren Städten, hauptsächlich in der Rheinschiene. Dagegen kann in einzelnen rein ländlich strukturierten Gebieten, wie z.B. in der Eifel oder in der Region Sauer- und Siegerland oder Ostwestfalen/Lippe, der Quadratmeter erschlossenes Bauland in mittleren Wohnlagen noch für einen Preis von unter 50 Euro erworben werden.

Beim Wohnungseigentum (Erstverkauf in mittlerer Lage) wurden die höchsten Preise in Düsseldorf mit rund 7.040 Euro/qm, in Münster mit 6.615 Euro/qm, in Köln mit 6.490 Euro/qm und in Bonn mit 6.295 Euro/qm gezahlt.

Diese und andere Daten enthält der Grundstücksmarktbericht Nordrhein-Westfalen 2026 (Berichtszeitraum 01.01.2025 bis 31.12.2025) , der jährlich vom Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen erstellt wird und das Ergebnis der Auswertung des Datenmaterials der örtlichen Gutachterausschüsse enthält. Der Bericht informiert umfassend und aktuell über Umsätze, Preise und Preisentwicklungen auf allen Grundstücksteilmärkten in Nordrhein-Westfalen.

 

Grundstückskäufe_Grafik

 

Der Grundstücksmarktbericht Nordrhein-Westfalen sowie die dem Bericht zugrundeliegenden Grundstücksmarktdaten können unter www.boris.nrw.de kostenlos heruntergeladen werden.

Herausgeber:

Der Obere Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen

50606 Köln

Hotline:  + 49 (0) 221 - 147 - 3321

Telefax: + 49 (0) 221 - 147 - 4874

E-Mail:           oga[at]brk.nrw.de (oga[at]brk[dot]nrw[dot]de)

 

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10.09.2026

Das Ministerium des Innern teilt mit: 
Gemeinsam mit der Stadt Eschweiler und der StädteRegion Aachen veranstaltet das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen am Samstag, 12. September 2026, den landesweiten Katastrophenschutztag NRW. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ stellen sich von 10 bis 17 Uhr zahlreiche Organisationen des Katastrophenschutzes in der Eschweiler Innenstadt vor. Besucherinnen und Besucher können sich über Vorsorge, richtiges Verhalten in Krisenlagen und Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements informieren. 
Innenminister Herbert Reul: „Katastrophenschutz ist eine gemeinsame Aufgabe. Wenn Hochwasser Straßen zu Flüssen macht, Hitze Wälder austrocknet und Brände plötzlich zur Gefahr für Menschen und Heimat werden, zählt jede helfende Hand. Die Brände in diesem Sommer haben gezeigt: Aus wochenlanger Trockenheit kann innerhalb kurzer Zeit ein großer Waldbrand werden. Dann braucht es das Zusammenspiel von Einsatzkräften, Behörden und Bevölkerung. Unsere Ehrenamtlichen sind dabei das starke Rückgrat von all dem. Sie stehen für Zusammenhalt, Verantwortung und das Versprechen: Wenn es darauf ankommt, lassen wir niemanden allein.“
Die Organisationen des Katastrophenschutzes in Nordrhein-Westfalen sind mit der Feuerwehr Eschweiler, dem Technischen Hilfswerk, dem Arbeiter-Samariter-Bund, dem Deutschen Roten Kreuz, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Malteser Hilfsdienst vor Ort. Daneben sind unter anderem auch der Deutsche Wetterdienst, die Notfallseelsorge sowie die Elektroseelsorge in Eschweiler mit dabei

An den Informationsständen können Besucherinnen und Besucher Einsatzfahrzeuge, technische Geräte und die vielfältigen Aufgaben der beteiligten Organisationen kennenlernen. Einsatzkräfte informieren über ihre Arbeit, geben praktische Hinweise zur persönlichen Vorsorge und stehen für Gespräche zur Verfügung.

Auf dem Marktplatz erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Geplant sind Talkrunden zur Jugend im Katastrophenschutz und zur Zusammenarbeit der Organisationen, die Vorstellung einer Rettungshundestaffel und der Wasserrettung, eine Sandsack-Challenge sowie praktische Übungen zur Herzdruckmassage. Damit bietet der Tag Informationen, Einblicke und Mitmachangebote für Menschen jeden Alters.

Mehr als 80 Prozent der Menschen, die sich in Nordrhein-Westfalen im Katastrophenschutz engagieren, leisten ihren Dienst ehrenamtlich. Der landesweite Katastrophenschutztag möchte diesen Einsatz würdigen und wirbt zugleich dafür, selbst Verantwortung zu übernehmen und Teil dieser starken Gemeinschaft zu werden.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie schnell und unterschiedlich Gefahrenlagen entstehen können. Die Hochwasserkatastrophe 2021, extreme Hitzeperioden und Waldbrände haben Einsatzkräfte und Kommunen vor große Herausforderungen gestellt. Auch Eschweiler hat erfahren, wie wichtig Vorsorge, verlässliche Strukturen und gegenseitige Unterstützung im Ernstfall sind.

 

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03.09.2026

Das Ministerium des Innern teilt mit:

Nordrhein-Westfalen stärkt weiter seinen Katastrophenschutz. Das Land beschafft insgesamt 108 neue Gerätewagen-Betreuung (GW-Bt NRW) und modernisiert damit die Ausstattung des Sanitäts- und Betreuungsdienstes. Die ersten fünf Fahrzeuge wurden am Freitag, den 28. August 2026, in Meschede den Einsatzkräften der anerkannten Hilfsorganisationen vorgestellt und zur praktischen Erprobung übergeben.

Neu ist die Ausstattung mit einem Allradantrieb. Das ist eine wichtige Konsequenz aus den Erfahrungen der Hochwasserkatastrophe 2021. Die Fahrzeuge können damit auch in unwegsamem und schwer zugänglichem Gelände eingesetzt werden.

Innenminister Herbert Reul: „Die Hochwasserkatastrophe 2021 hat gezeigt, wie wichtig ein leistungsfähiger und moderner Katastrophenschutz ist. Dazu gehören vor allem gut ausgebildete und engagierte Einsatzkräfte – aber auch moderne Fahrzeuge und eine zeitgemäße Ausstattung. Mit den neuen Gerätewagen schaffen wir bessere Voraussetzungen dafür, dass Menschen auch in schwierigen Einsatzlagen schnell geholfen werden kann.“

Die Fahrzeuge verfügen außerdem über zwei Stromerzeuger, ein Schnellaufbauzelt mit Zeltheizung, Beleuchtungsmaterial sowie spezielle Ausstattung für die Betreuung pflegebedürftiger Menschen. Die Beladung ist auf zwölf Rollcontainern sowie auf der Ladefläche untergebracht. Die neuen Gerätewagen ersetzen die mehr als 20 Jahre alten Betreuungs- und Technikanhänger der Einsatzeinheiten sowie die ersten Betreuungskombis der Einsatzeinheiten.

Die ersten fünf Fahrzeuge werden zunächst unter möglichst realen Bedingungen erprobt. Die dabei gewonnenen Erfahrungen werden von den Hilfsorganisationen und den für die Beschaffung verantwortlichen Landesbehörden gemeinsam ausgewertet. Sie sollen in mögliche Anpassungen der Fahrzeuge und ihrer Beladung einfließen.

Die Beschaffung der neuen Gerätewagen ist Teil der umfangreichen Investitionen des Landes in den Brand- und Katastrophenschutz. Bis 2032 investiert Nordrhein-Westfalen mindestens 225 Millionen Euro in neue Fahrzeuge und Ausstattungsgegenstände. Ziel ist es, den Katastrophenschutz für künftige Krisen und Extremwetterereignisse weiter zu stärken.

 

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01.09.2026

Das Ministerium des Innern teilt mit:

Sicherheit braucht Menschen. Zum 1. September 2026 starten rund 2.600 junge Frauen und Männer ihr duales Studium bei der Polizei Nordrhein-Westfalen. In den kommenden drei Jahren wechseln sich Theoriephasen an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen mit praktischen Ausbildungsabschnitten in den Polizeibehörden ab. So werden die Anwärterinnen und Anwärter gezielt auf den Polizeiberuf vorbereitet.

Innenminister Herbert Reul: „Viele junge Menschen entscheiden sich auch in diesem Jahr bewusst für den Dienst an der Allgemeinheit. Sie wollen zur Polizei, Verantwortung übernehmen, Menschen helfen und für Recht und Ordnung sorgen. Der 1. September ist deshalb ein guter Tag für die Innere Sicherheit in Nordrhein-Westfalen.“

Neben den Kommissaranwärterinnen und -anwärtern beginnen auch Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter ihren Vorbereitungsdienst bei der Polizei Nordrhein-Westfalen. Sie organisieren den Polizeibetrieb im Hintergrund und übernehmen wichtige Aufgaben etwa in den Bereichen Personal, Finanzen, Organisation und Verwaltung.

Die Polizei Nordrhein-Westfalen sucht Nachwuchs mit unterschiedlichen Erfahrungen und Lebenswegen. Bewerben können sich etwa Schulabgängerinnen und Schulabgänger, Menschen mit Berufsausbildung, Studierende, die sich neu orientieren möchten, sowie ausscheidende Zeitsoldatinnen und Zeitsoldaten.

Auch mit mittlerem Schulabschluss gibt es einen Weg zur Polizei. An 15 Berufskollegs können Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss an der „Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung, Schwerpunkt Polizeivollzugsdienst“ die erforderliche Fachhochschulreife erwerben.

 

Insgesamt haben sich mehr als 10.000 Bewerberinnen und Bewerber für den Studienbeginn 2026 beworben.

Innenminister Herbert Reul: „Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr wieder so viele für ein Studium bei der Polizei gewinnen konnten. Und das, obwohl es deutlich weniger Abiturientinnen und Abiturienten gibt. Und um diese jungen Leute werben heute viele: Hochschulen, Handwerk, Wirtschaft und die Bundeswehr. Aber bei der Polizei gilt: Wir brauchen nicht irgendwelche Leute, sondern die richtigen. Deshalb schrauben wir nicht an den Anforderungen. Wir besetzen nicht um jeden Preis Plätze, nur um eine Quote zu erfüllen. Wer für die Sicherheit von Millionen Menschen verantwortlich sein will, muss dafür auch geeignet sein.“

Rund 60.000 Menschen arbeiten derzeit bei der Polizei Nordrhein-Westfalen, darunter mehr als 41.000 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte. Mit dem Einstellungsjahrgang 2026 haben seit 2017 mehr als 26.000 Kommissaranwärterinnen und -anwärter ihr duales Studium bei der Polizei Nordrhein-Westfalen aufgenommen.

 

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